Gesund Leben

Die 3. Woche: Zuckerfrei in der Fastenzeit

15.03. bis 21.03.17

Ich muss sagen, die Zeit vergeht schnell. Ich bin schon in der dritten zuckerfreien Woche. Fast die Hälfte der Fastenzeit ist schon geschafft!

Im Vergleich zu letzter Woche hat sich aber auch nicht viel verändert. Vormittags fällt mir der Verzicht weiterhin leicht. Es kommt mir zwar so vor, als hätten in der Fastenzeit überproportional viele Kollegen Geburtstag – und geben dann natürlich Kuchen, Muffins etc. aus. Aber da kann ich ohne große Probleme widerstehen.

Der Knackpunkt, wie schon letzte Woche, ist der Nachmittagskaffee. Da fällt mir der Verzicht weiterhin schwer. Vor allen Dingen am Wochenende ist es schwer. Da sitzen meine Kinder und mein Mann mit am Tisch und essen was Süßes. Ich trinke meinen Kaffee und denke daran, wie toll jetzt ein Riegel Schokolade dazu schmecken würde… Wie ein Stück Schokolade im Mund schmilzt… Mmh!

Preiselbeer-Gugelhupf
Preiselbeer-Gugelhupf

Am Samstag werde ich schwach. Freitags backe ich vier Kuchen für die KiTa meiner Tochter und verkneife mir jedes Ablecken der Rührstäbe. Dabei fühle ich mich aber nicht mehr stolz, wie noch die Woche davor. Ich finde es einfach nur blöd. Ich frage mich, warum ich das eigentlich mache?! Ich fühle mich keinen Deut besser als vor dem Zuckerfrei-Projekt und verbiete mir sehr viel, was Genuss für mich bedeutet… Naja, jedenfalls hat mein Mann Kuchen gekauft, um die KiTa zu unterstützen. Wir sitzen also am Kaffeetisch, alle außer mir Kuchen vor sich, und ich finde die Situation sch… Ich breche mir dann von dem Schoko-Kirsch-Kuchen – den ich selber am Tag zuvor gebacken habe – die Spitze des Stücks ab und esse es. Ich kaue das Stück wirklich lange und genieße den Geschmack. Es schmeckt traumhaft! Dieser eine Happen reicht mir auch schon.

Vielleicht ist es das, was ich aus diesem Projekt lerne: Es müssen nicht immer zwei Stück Kuchen oder ein ganzer Riegel Schokolade sein. Wenn man bewusst genießt und sich dabei auch auf den Geschmack konzentriert, reicht auch eine viel kleinere Menge!

Nur leider nimmt man sich oft nicht die Zeit, sich mit dem Essen bewusst auseinander zu setzen. Ich selber bin da keine Ausnahme: Beim Mittagessen, das ich unter Zeitdruck gekocht habe, gehe ich im Kopf schon alles durch, was ich noch erledigen muss und welche Termine wann anstehen. Die Kinder werden ermahnt, endlich mal ruhig sitzen zu bleiben, zwischendurch wische ich noch verschüttete Getränke auf etc. Der Alltag sieht meist leider alles andere als entspannt aus… Jede Mama weiß, wovon ich rede! Ich werde versuchen, mich demnächst beim Essen auch auf das Essen zu konzentrieren. Mal schauen, ob’s klappt 😉

Und falls es dich dann doch noch interessiert: Nachdem sich mein Heißhunger in der zweiten Woche eingependelt hat, habe ich nicht mehr viel zwischendurch gegessen. Und jetzt habe ich auch ein Kilo abgenommen.

Ich schaue mal, wie sich die nächsten Tage so entwickeln. Vielleicht fasse ich Woche 4 und 5 in einem Beitrag zusammen. Ich will dich ja nicht mit dem immer gleichen Inhalt langweilen 😉

Alles Gute!

Deine Kathrin

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